Größensysteme - eine BHlogische Diskussion

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Re: Größensysteme - eine BHlogische Diskussion

Beitragvon Mary » 8 Oktober 2011, 14:29

Naja es muss ja auch etwas sein, dass sich einfach nachmachen lässt. Denn wenn man für so eine Messung erst ne Stunde Aufwand betreiben musst, macht sie keiner.
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Re: Größensysteme - eine BHlogische Diskussion

Beitragvon Aletris » 8 Oktober 2011, 21:28

Außerdem muss man dann auch erstmal rauskriegen, wieviel Volumen die eigene Brust hat. Das stelle ich mir nicht ganz einfach vor - mit Murmeln auffüllen fällt schon mal aus... :D
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Re: Größensysteme - eine BHlogische Diskussion

Beitragvon maria54321 » 8 Oktober 2011, 21:58

Fizzl hat geschrieben:Ich hatte bei Dessous Danielle ein paar Empreintes an vor über nem Jahr.

Die sind total toll verarbeitet, und auch eher tief als flach geschnitten, aber mir waren die Körbchen damals alle noch zu klein...
Ich erinnere mich noch, dass auch die UBB recht unterschiedlich ausgefallen sind, aber die vom Stoff her so sind, dass die kaum ausleiern


Im amerik. Forum 32D gibt es eine Frau, die 70H bei Empreinte und 30 HH und 32 GG bei Freya/Fantasie trägt, vielleicht hilft das?

Sie klagt allerdings, das die Empreintes viel zu schnell ausleiern. Sie hat ihren Empreinte vor ca 1 Jahr für 150 USD gekauft und er rutscht fürchterlich. Sie hat ihn im UBB gekürzt, jetzt ist das Krbchen verzogen und zu flach und zu breit.

Und ich hatte einen Empreinte in 100 G an, ich fand das UBB lächerlich weit und labberig. Ähnlich wie die schlimmsten Exemplare von CK, Fantasie und Freya. Ich fand ihn auch nicht besonders groß im Körbchen. Bei Elomi passt mir 42 G einigermaßen, beim Panache Tango 42 GG. 100G hätte mir eigentlich passen sollen, wenn G bei Empreinte einem engl G entspricht - tut es aber in den großen Größen anscheinend nicht. Ich hatte im Empreinte 100G ähnlich große Brötchen wie in einem Primadonna oder Ulla-BH in 100H.

Siehe auch hier: viewtopic.php?f=115&t=1353#p130775
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Re: Größensysteme - eine BHlogische Diskussion

Beitragvon Cidsin » 9 Oktober 2011, 01:43

Ich habe den Eindruck, das bei den BHs im 2 cm System einfach ein engeres Band angenäht wird, um die Größen mit 70er und 65er Bändern zu schaffen. Dagegen legen die Engländer mehr wert auf Skalierung der kleinen Größen. (Maria 54321)


Ja, das scheint im europäischen System häufig zu passieren. Ich nähe meine BHs um, und bei einigen ist es mir aufgefallen, dass für die Größen 65 (30) und 70 (32) Körbchen in 70 bzw. 75 verwendet werden mit einem kürzeren Unterbrustband. Vielleicht liegt es daran, dass alles unter 70/75 zu viel kostet, sodass man Bügel usw. der normal verfügbaren Klassen verwendet. Möglich auch, dass Schnitte für diese Cupgrößen aufgrund des vermuteten Nicht-Bedarfs nicht produziert oder gekauft werden, sodass man sich auf diese Weise behilft. Erklären tut es auf jedenfall schlechte Passformen in dem Bereich ;-)

Die großen Unterschiede beim Umrechnen zwischen den eng. und dt. Größen treten meiner Meinung nach bei den kleinen Unterbrustbändern auf (60-75) (Maria54321)


This means that cup sizes in smaller bands are going up faster than in bigger bands. This means there are less "in between" sizes. (http://bratabase.com/blog/2009/jul/03/h ... n-inch-81/)


Ich würde sagen, die Problematik hat 3 Gründe (neben Brustform, -festigkeit, ...):
1. ein Inch ist größer als ein cm und die Schritte sind nach 1 Inch bzw. 2cm "getaktet",
2. die UK-Größen richten sich nicht nach Unterbrustumfang und Differenz zum Unterbrustumfang (EUR), sondern nach Unterbrustbandgröße (Unterbrustumfang + 4 bzw. 5 Inch um auf eine gerade Zahl zu kommen) und Differenz zur Unterbrustbandgröße und
3. es sich bei der Volumenbeschreibung um kein lineares, sondern ein exponentielles Wachstum handelt. Halbkugel = (4/3 pi r³)/2

Also: der Radius (habe ihn der Einfachheit halber mal mit der korrigierten Differenz zwischen UBB und Brust gleichgesetzt) wächst linear 2,3,4,... cm Unterschied, aber das Volumen ((V= (4/3 pi r³)/2) wird erheblich größer (da exponentielles Wachstum) (16,75; 56,54; 134, 04, ... cm³). Damit wachsen bei "kleinen" Unterbrustweiten und "niedrigen" Cupgrößen die Cups proportional schneller an als bei "weiteren" und/ oder "höheren", weil der exponentielle Volumenzuwachs über eine lineare Form (Differenz zum Unterbrustband) ausgedrückt wird, sodass das Volumen im kleineren Bereich nur unmerklich wächst, dafür aber der Radius in Proportion dazu noch gut zulegt, wohingegen der Radiuszuwachs in größeren Volumenbereichen proportional abnimmt.

Gut möglich, dass man deshalb einige "Anpassungen" im höheren Bereich vornimmt.

Speziell zu 2.:
Ich habe das mal für die 30-Unterbrustbandgröße und einen 65- Unterbrustumfang in einer fiktiven Tabelle (die angegebenen Zahlen sind Obergrenzen) dargestellt, zu was der Unterschied (U-bandgröße und U-Umfang sowie Einteilung nach cm und Inch) führt...

D.h.: die Unterbrustbandgröße und die eingeschobenen Doppelbuchstaben fungieren als leichte "Korrektive" für die ansonsten durch Inch und cm sowie durch die Unterschiede zw. U-Umfang und U-Band auseinanderdriftenden BH-Größen.
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Re: Größensysteme - eine BHlogische Diskussion

Beitragvon nyad » 9 Oktober 2011, 05:06

Cidsin hat geschrieben:3. es sich bei der Volumenbeschreibung um kein lineares, sondern ein exponentielles Wachstum handelt. Halbkugel = (4/3 pi r³)/2

Also: der Radius (habe ihn der Einfachheit halber mal mit der korrigierten Differenz zwischen UBB und Brust gleichgesetzt) wächst linear 2,3,4,... cm Unterschied, aber das Volumen ((V= (4/3 pi r³)/2) wird erheblich größer (da exponentielles Wachstum) (16,75; 56,54; 134, 04, ... cm³). Damit wachsen bei "kleinen" Unterbrustweiten und "niedrigen" Cupgrößen die Cups proportional schneller an als bei "weiteren" und/ oder "höheren", weil der exponentielle Volumenzuwachs über eine lineare Form (Differenz zum Unterbrustband) ausgedrückt wird, sodass das Volumen im kleineren Bereich nur unmerklich wächst, dafür aber der Radius in Proportion dazu noch gut zulegt, wohingegen der Radiuszuwachs in größeren Volumenbereichen proportional abnimmt.

Ich finde, das ist ein interessanter Ansatz!
Allerdings gehe ich nicht davon aus, das die Körbchenschnitte nach dieser Formel erstellt werden, schließlich ist den meisten Herstellern bekannt (sollte es jedenfalls sein), dass das Brustvolumen nur im mittleren Größenbereich halbkugelig verteilt ist (selbst im BH) und zuvor flächiger und später konischer.

Es passt allerdings zu den Erfahrungen die man mit No-Name-BHs oder Unterwäschemarken, die sich nicht auf gute Passform, sondern mehr auf aktuelles Design konzentrieren, beobachten kann:

Werden die Größen einfach von der Halbkugel des mittleren Bereichs skaliert, bekommt man für kleine Größen viel zu schmale und tiefe Cups und in großen Größen werden die Körbchen zu flach und breit :o
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Re: Größensysteme - eine BHlogische Diskussion

Beitragvon Cidsin » 9 Oktober 2011, 09:18

Ich habe der Einfachheit halber die Formel zur Berechnung einer Halbkugel verwendet, weil der Körper aufgrund seiner regelmäßigen Form leicht zu berechnen ist - was natürlich realitätsfern ist. Ich denke es wird da Computerprogramme für unregelmäßig geformte mathematische Körper geben ;-)
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Re: Größensysteme - eine BHlogische Diskussion

Beitragvon Cidsin » 9 Oktober 2011, 19:55

Das mit den Halbkugeln scheint doch nicht so falsch zu sein. Heute beim Umnähen an einem Plunge von New Yorker und einem Plunge von Otto aufgefallen. Die sehen tatsächlich aus wie gekappte Halbkugeln... Vielleicht muss ich häufiger mal nach halbkugeligen Plunges schauen, die passten mir ganz gut^^
Übrigens wieder eine Bestätgung für die Theorie "gleicher Cup an schmales Band": Die Körbchen des New Yorker-BHs (ehemals 34C/ 75C) sind genauso groß wie die des Otto-BHs in 32C/70C, bis auf den Unterschied, dass der Otto-Plunge noch etwas höher hochgeht... Aus Ermangelung an kleineren kontinentalen Unterbrustbändern kann ich das jetzt allerdings nicht daraufhin überprüfen, ob deutsche/ französische/ ... Hersteller dasselbe auch mit 65-er UBB-Cups tun...
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Re: Größensysteme - eine BHlogische Diskussion

Beitragvon zornpickel » 11 Oktober 2011, 19:38

Mary hat geschrieben:Naja es muss ja auch etwas sein, dass sich einfach nachmachen lässt. Denn wenn man für so eine Messung erst ne Stunde Aufwand betreiben musst, macht sie keiner.

Prinzipiell gebe ich dir recht. Aber was hilft eine Messung, die nicht reproduzierbar und nicht vergleichbar ist?
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Re: Größensysteme - eine BHlogische Diskussion

Beitragvon Mary » 11 Oktober 2011, 19:57

Also an einer definierten Naht etwa langzumessen find ich auch bei ungepaddeten nicht unmöglich. Der Wert ist dann nicht unbedingt sehr genau, aber zumindest ein Richtwert.
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erfreuliches bei Figleaves gesichtet

Beitragvon nyad » 21 Oktober 2011, 17:25

Bei Figleaves ist mir gerade folgendes aufgefallen:
umrechnung anita.png


Das finde ich sehr fortschrittlich *daumenhoch*
Und der Preis ist auch toll, hier bei uns kostet der BH im günstigsten Fall 49,95€, für große Körbchen gibts nämlich Aufpreis O,o
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